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Versicherungsbetrug auf Mallorca: Lösung in Sicht

Versicherungsbetrug auf Mallorca: Lösung in Sicht

Auf Mallorca ereignet sich in ständiger Wiederholung ein Fall von Versicherungsbetrug, der der dortigen Hotellerie erheblichen Schaden zufügt. Die Folgen sind mittlerweile so groß, dass es sich um ein politisches Thema handelt. Aus diesem Grund kam ein Vertreter des mallorquinischen Hoteliersverbands FEHM und der britische Generalkonsul in Palma de Mallorca zusammen, um über Lösungen zu sprechen.

Das Ergebnis des Gesprächs war ein klares Statement seitens des Vertreters der britischen Regierung, der explizit darauf hinweist, dass Versicherungsbetrug „nicht geduldet“ wird. Zudem hat die britische Regierung bereits bereits die beteiligten Reiseunternehmen und -veranstalter um Mithilfe gebeten. Ermittlungen finden parallel auch gegen die Anwaltskanzleien auf Mallorca statt, die an dem Versicherungsbetrug beteiligt sind oder diesem zumindest in erheblichem Maße Vorschub leisten.

Die Masche, mit der der Versicherungsbetrug auf Mallorca verübt wird, ist stets dieselbe. Auf Basis des britischen Verbraucherschutzrechts genügt bereits das Einreichen einer Apothekenquittung, um das Geld für den Urlaub bzw. die Unterkunft erstattet zu bekommen. Die Vorgehensweise besteht darin, dass die Touristen eine Lebensmittelvergiftung geltend machen und dies durch die vermeintliche Einnahme von Medikamenten untermauern. Diese Art von Betrug funktioniert natürlich nur im Fall eines All-Inclusive-Angebots bzw. bei Vollpension, die jedoch auf der Baleareninsel oftmals anzutreffen ist.

In der Folge ist der Reiseveranstalter zu einer Rückerstattung der Urlaubskosten verpflichtet, reicht diese Kosten jedoch eins zu eins an seine Partnerhotels weiter. Allein im Jahr 2016 werden die auf diese Weise verursachten Schäden auf eine Höhe von 50 Millionen Euro beziffert, sodass sich das Phänomen mittlerweile zu einer echten Gefahr für den örtlichen Tourismus entwickelt hat. Problematisch ist dabei auch, dass Anwälte vor Ort direkt und offen für die Abwicklung der falschen Schadenersatzansprüche werben, was auch am Rande der Legalität ist. Überdies werden die Tricks auf einschlägigen Foren im Internet sowie auf Socia Media- Seiten publiziert.

Als Lösung des Problems soll zunächst eine Informationskampagne auf Mallorca gestartet werden. Des Weiteren finden sich mehr und mehr Personen, die eine Gesetzesänderung in Großbritannien befürworten, um dem Missbrauch Einhalt zu gebieten. Die spanische Polizei untersucht wiederum die Rechtmäßigkeit der Juristentätigkeit und versucht auf dieser Ebene den Hoteliers zu helfen.

Sollten die Maßnahmen nicht fruchten, so könnte dies dazu führen, dass keine Verträge zwischen britischen Reiseveranstaltern und den spanischen Hotels mehr ausgehandelt werden oder aber bestimmte vertragliche Klauseln ausgeschlossen sind. Es steht indes nicht zu erwarten, dass der anhaltende Versicherungsbetrug stillschweigend weitergeführt werden kann.

Quelle: Mallorca OK

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