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Versicherungsbetrug: der Computer als Detektiv

Versicherungsbetrug: der Computer als Detektiv

Ist der Computer der neue Detektiv im Bereich Versicherungsbetrug? So weit sollte man sicherlich nicht gehen, doch leistet Software mittlerweile gute Dienste, wenn es um erfolgreiche Ermittlungen in diesem Bereich geht. Hintergrund ist das Wissen um die Relevanz von Versicherungsbetrug und den jährlichen Schaden von geschätzten fünf Milliarden Euro. So geht der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) davon aus, dass jeder zehnte Versicherungsfall vermutlich ein Versicherungsbetrug ist, der bislang nicht aufgeklärt werden konnte.

In den letzten Jahren hat sich jedoch eine Menge getan. Auf der einen Seite stehen Versicherungsdetektive, die zunehmend erfolgreich agieren und den Betrügern direkt vor Ort auf die Schliche kommen. Die Vorarbeit leistet mittlerweile Software, die anhand der Schadensmeldungen Auffälligkeiten feststellt und weitere Ermittlungen in die Wege leitet. Es geht dabei um bestimmte Muster und Zusammenhänge, die nur dann sichtbar werden, wenn enorme Datenmengen miteinander verglichen und in Bezug zueinander gesetzt werden. Mit anderen Worten leistet der Computer exakt die Arbeit, die ein menschlicher Detektiv oder der Sachbearbeiter in einer Versicherung nicht zu leisten imstande ist.

Ein interessanter Aspekt in diesem Kontext ist die Arbeitsweise der Versicherungsbetrüger. Diese arbeiten tatsächlich ebenfalls mit Software bzw. mit IT-Kenntnissen und testen im Vorfeld erst einmal die Betrugserkennungs-Mechanismen der einzelnen Versicherer. Im Fokus stehen dabei vor allem Direktversicherer, da deren Policen vielfach direkt über das Internet angeboten werden und somit keinerlei direkter Kontakt zu Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern erfolgen muss.

Allein im Bereich der KfZ-Versicherung werden rund 80 Prozent der Anträge mittlerweile automatisiert bearbeitet, was naturgemäß großes Potenzial für Versicherungsbetrug bietet. Selbiges gilt auch für die Schadensabwicklung im Bereich Glasschäden, die zu 100 Prozent automatisch erfolgt.

Schätzungen zufolge kann sich das Phänomen Versicherungsbetrug durch die Automatisierung in den kommenden Jahren sogar verdoppeln. Eine Künstliche Intelligenz (KI) ist schnell in der Lage, neue Betrugsmuster zu entschlüsseln und entsprechend Vorschläge für eine genauere Überprüfung zu liefern. Mit anderen Worten liefert die Technik nur Hinweise, während die Ermittlungen weiterhin durch Menschen erfolgt.

Quelle: München TV
 

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