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Versicherungsbetrug: Ermittlungen wegen fingierter Unfälle

Versicherungsbetrug: Ermittlungen wegen fingierter Unfälle

In einem Fall von Versicherungsbetrug in Aschaffenburg gestalteten sich die Ermittlungen überaus langwierig. In der Berichterstattung war von mehr als einem Jahr Arbeit für die Ermittler die Rede, die letztlich dann aber eine Band organisierter Verbrecher ausheben konnten. Wie so oft, fand der Versicherungsbetrug auch in diesem Fall durch fingierte Unfälle statt. Insgesamt wurden 200 Kollisionen absichtlich herbeigeführt, um dadurch die Kasko-Versicherungen zu täuschen. Der durch den Versicherungsbetrug entstandene Schaden beläuft sich auf fast eine Million Euro.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden bereits Mitte 2014 erste Objekte durchsucht. Monate später folgte dann die nächste Aktion, diesmal in elf Wohnungen und Büroräumen. Die Folge: Ermittlungsverfahren gegen 60 Personen, die sich unter anderem wegen Versicherungsbetrug und gewerbsmäßigem Bandenbetrugs verantworten mussten.

Die Straftaten sind den Ermittlern durch einen anonymen Hinweis aufgefallen. In enger Zusammenarbeit zwischen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft konnten die Verdachtsmomente schließlich erhärtet und Versicherungsbetrug in vielen Fällen nachgewiesen werden. Neben den Unfallbeteiligten spielte auch eine KfZ-Werkstatt eine entscheidende Rolle, deren Besitzer ebenfalls in die Straftaten verwickelt sein soll.

Nach wie vor kommt es zu Versicherungsbetrug im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.

Im Juni 2019 ermittelte die Essener Polizei nach einem Unfall wegen versuchten Betrugs. Ein Zeuge hat am frühen Morgen einen Unfall im Essener Südostviertel beobachtet, der ihm komisch vorkam. Laut Polizei fuhr gegen 1.45 Uhr ein Range Rover auf der Steinmetzstraße in einen geparkten VW Caddy.

Ein Zeuge erklärte der Polizei, der Fahrer habe sich den Caddy vorher genau angesehen, sei dann in den Range Rover gestiegen und scheinbar vorsätzlich in die Beifahrerseite des Volkswagen gefahren.

Daraufhin kam ein 24-Jähriger zur Unfallstelle und der Fahrer (21) des Range Rover stieg aus dem Auto und entfernte sich vom Unfallort. Anschließend sei ein weiterer 21-Jähriger hinzugekommen und habe sich mit dem Fahrer des Range Rovers unterhalten. Weil dem Zeugen das alles seltsam vorkam, rief er die Polizei. Die Beamten konnten vor Ort feststellen, dass der Range Rover gemietet war und der Caddy dem Fahrer des Range Rovers gehört. Gegen die drei Männern wurde daraufhin wegen des Verdachts des versuchten Betrugs zum Nachteil einer Versicherung ermittelt.

Zur Rechtsprechung

Wird nachgewiesen, dass ein Unfall den Wagen beschädigt hat und ein Versicherungsfall vorliegt, ist die Versicherung grundsätzlich in der Pflicht. Wird ein Versicherungsbetrug vermutet, muss er auch bewiesen werden. Eine lediglich nachvollziehbare Vermutung reicht hierfür nicht aus.*

Wenn Sie einen Fall von Versicherungsbetrug aufdecken möchten, dann berät unsere Detektei A.M.G DETEKTIV AG Sie gerne umfassend.

*Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landgerichts Dortmunds vom 2. März 2017 (AZ: 2 O 155/15).

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