*
Wir beraten Sie gerne
*Anrufweiterleitung zum nächsten Büro, Ortstarif.
0800 8448446
Kostenlose Hotline
24 Stunden - 365 Tage im Jahr
info@detektiv.ag
Jetzt anrufen Kontaktformular Rückrufservice WhatsApp Beratung
+49 172 8448446

Versicherungsbetrug in Berlin: Bewährungsstrafe für Rapper

Versicherungsbetrug in Berlin: Bewährungsstrafe für Rapper

In einem Fall von Versicherungsbetrug in Berlin ist der Rapmusiker Bushido zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin -Tiergarten sah es als erwiesen an, dass der 38-Jährige einen Einbruch in sein Geschäft für Aquaristik vortäuschen ließ, um die Versicherungssumme zu kassieren. Die Ermittlungen wegen Versicherungsbetrug wurden bereits im November 2015 begonnen und führten offensichtlich zu gerichtsverwertbaren Beweisen. Seinerzeit waren zwei Häuser Bushidos in Berlin Lichterfelde-West sowie Kleinmachnow durchsucht worden.

Ein Sprecher des Gerichts bestätigte, dass der Träger des Bambi-Integrationspreises sowohl die Verurteilung als auch das Strafmaß akzeptierte. Für den Versicherungsbetrug wurde eine Haftstrafe von elf Monaten zur Bewährung ausgesetzt, zudem muss Bushido eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro entrichten.

Im Rahmen des Einbruchs wurde seinerzeit  ein Schaden in Höhe von 350.000 Euro vorgetäuscht und sollte mit der Versicherung abgerechnet werden. Am Berliner Hindenburgdamm im Stadtteil Steglitz, wo sich das von Bushido betriebene Geschäft befand, sollten sowohl Fische als auch teure Korallen und Aquaristik-Ausstattung im Wert von 175.000 Euro entwendet worden sein. Darüber hinaus machte der Rapper den Verlust von Bargeld in Höhe von 185.000 Euro als Schaden geltend, das sich in einem aufgebrochenen Tresor befunden habe.

Bereits früh witterten sowohl die Ermittler als auch die Versicherung einen Betrug, sodass es erst gar nicht zu einer Schadensregulierung kam. Diese Tatsache kommt Bushido nun zugute, da es sich nicht um vollendeten, sondern „nur“ um versuchten Versicherungsbetrug handelt, der jedoch ebenfalls als Straftat gilt.

Erwähnenswert ist in diesem Kontext, dass Bushido immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Anfang 2016 kam es zu einem Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung, bei der der Musiker 135.000 Euro zahlen musste. Auch existieren Urteile, in denen Bushido wegen Verstößen gegen das Patentrecht bzw. Urheberrecht zu Geldstrafen verdonnert wurde. Ebenfalls Geldstrafen wurden auch wegen verschiedener Beleidigungen verhängt. Des Weiteren kam es zu mehreren Prozessen wegen Körperverletzung.

Quelle: Heute.de

Schnell-Kontakt zu uns

Bitte füllen Sie die mit * markierten Felder aus, damit wir Ihnen zuverlässig antworten können. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergeleitet und nur für die Beantwortung Ihrer Frage verwendet. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.

    Datenschutzerklärung akzeptieren? *