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Versicherungsbetrug in Dingolfing: Ermittlungen gegen Bande

Versicherungsbetrug in Dingolfing: Ermittlungen gegen Bande

Ermittlungen wegen Versicherungsbetrug haben in Dingolfing zum Ausheben einer ganzen Band geführt. Die Kripo Passau war dabei federführend und durchsuchte in diesem Kontext gleich 58 Objekte. Wie das Polizeipräsidium Straubing mitteilte, wurde dabei eine ganze Band überführt, die sowohl Versicherungsbetrug mit Luxusautos und fingierten Unfällen inszenierte als auch gefälschte Führerscheine verkaufte.

Die Razzia erfolgte bundesweit und dehnte sich neben Niederbayern auch auf Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz sowie Hessen und Nordrhein-Westfalen aus. Den Ausschlag für die Ermittlungen gab die Kripo Passau, der die gefälschten Führerscheine aufgefallen waren.

Unter Verdacht stehen derzeit neun Personen, die in den letzten Jahren mit den falschen Führerscheine gehandelt haben sollen. Der Preis soll bei rund 3.000 Euro gelegen haben und unter anderem von Mitgliedern der Rockerszene gezahlt worden sein, denen zuvor der Führerschein entzogen wurde.

Als ebenso gravierend erwies sich in diesem Kontext der Versicherungsbetrug, der durch absichtlich herbeigeführte Verkehrsunfälle durchgeführt wurde. Die Täter arbeiteten in diesem Bereich mit Fahrzeuge italienischer Luxushersteller, wodurch ein Schaden in Höhe von über 100.000 Euro entstand. In diesem Zusammenhang wurden gleich neun Fahrzeuge sichergestelt, die mutmaßlich zum Zweck des Versicherungsbetrugs verwendet worden wären. Des Weiteren gelang den Ermittlern das Ausheben einer kompletten Fälscherwerkstatt, in der auch Kreditkarten gefälscht wurden.
 

Als Haupttäter der Straftaten wurden ein 39-jähriger und ein 41-jähriger Mann identifiziert. Die eine Person stammt aus Dingolfing, während die zweite Festnahme in Nordrhein-Westfalen erfolgte. In beiden Fällen wurden Haftbefehle erlassen und durch die zuständigen Ermittlungsrichter bestätigt. Des Weiteren kam es in Oberbayern zur Festnahme einer Frau. Die 34-Jährige war im Besitz von drei gefälschten Führerscheinen.

Bei dem Versicherungsbetrug wird es vor Gericht auch darauf ankommen, ob Dritte in Mitleidenschaft gezogen wurden. Vor allem dann, wenn Gefahr für Leib und Leben bestand, zeigen sich die Richter in puncto Strafmaß strenger als wenn der Versicherungsbetrug „nur“ im absichtlichen Herbeiführen von Sachschäden bestand. Des Weiteren spielt auch die Schadenssumme eine zentrale Rolle.

Angesichts der derzeit angedeuteten Schwere der Taten ist durchaus mit der Verhängung von Haftstrafen zu rechnen. Dies gilt vor allem dann, wenn sich herausstellt, dass ein oder mehrere Täter vorbestraft sind.

Quelle: Passauer Neue Presse

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