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Versicherungsbetrug in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Brüder

Versicherungsbetrug in Düsseldorf: Ermittlungen gegen Brüder

Ein besonders schwerer Fall von Versicherungsbetrug wird derzeit vor dem Amtsgericht Düsseldorf verhandelt. Die Schwere der Taten resultiert weniger aus der Höhe des verursachten Schadens als daraus, dass es sich immer wieder um gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr handelte. Angeklagt sind zwei Brüder im Alter von 30 und 38 Jahren, die immer wieder Autounfälle verursachten, um dadurch Versicherungsbetrug zu begehen. Die ergaunerte Summe soll sich dabei auf rund 25.000 Euro belaufen.

Vor dem Amtsgericht gaben beide Brüder an, sie seien unter anderem in ihrem Beruf als Taxifahrer viel unterwegs und hätten in keinem Fall Unfälle absichtlich herbeigeführt. Die Staatsanwaltschaft sieht dies anders und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass allein in den letzten knapp zwei Jahren zehn Karambolagen gemeldet wurden, bei denen jeweils einer der Brüder Geld von der Versicherung erhalten hatte. Das Problem besteht dabei einerseits in den vermeintlichen Falschaussagen gegenüber der Versicherung und damit dem Versicherungsbetrug, andererseits aber auch darin, dass bei den Unfällen Risiken für Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer bestanden.

Das Muster, nach dem der Versicherungsbetrug inszeniert wurde, war immer dasselbe. Stets handelt es sich um so genannte Kolonnenfahrten beispielsweise in der Düsseldorfer Stromstraße, an der Bilker Allee, der Gladbacher Straße, der Danziger oder Kettwiger Straße oder am Joseph-Beuys-Ufer. Hier wurde zunächst eine Lücke zwischen dem eigenen und dem voranfahrenden Fahrzeug gelassen. In dem Moment, in dem ein anderer Verkehrsteilnehmer die Lücke schließen wollte, beschleunigten die vermeintlichen Betrüger und verursachten so einen Auffahrunfall.

Neben den Autounfällen wurden immer wieder auch ältere Schäden mitabgerechnet. Allein der jüngere der beiden Brüder hat auf diese Weise in nur sechs Wochen vier Unfälle provoziert und dabei knapp 14.000 Euro kassiert. Der ältere Bruder brachte es mit sechs Unfällen auf einen Versicherungsbetrug in Höhe von rund 10.000 Euro. Dabei wurde das verwendete Fahrzeug immer auch gewechselt, d.h. teilweise waren die Brüder im Taxi unterwegs, teilweise in ihrem privaten PKW.

Ob der Versicherungsbetrug in Düsseldorf nachgewiesen werden kann, ist derzeit noch offen. Seitens der beiden Angeklagten wurde keinerlei Straftat eingeräumt und darauf verwiesen, dass es sich um echte Unfälle gehandelt habe. Das Gericht muss nun die einzelnen Unfallgegner vernehmen und auf diese Weise herausfinden, ob von einer Absicht auszugehen ist oder nicht. Aufgrund des Umfangs der Ermittlungen ist nicht vor Mitte Dezember mit einem Urteil zu rechnen.

Quelle: RP Online

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