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Versicherungsbetrug in Gießen: Ermittlungen erfolgreich

Versicherungsbetrug in Gießen: Ermittlungen erfolgreich

Ein Fall von Brandstiftung und Versicherungsbetrug in Gießen scheint mittlerweile komplett aufgeklärt zu sein. Nachdem sich sowohl die Ermittlungen als auch die Befragungen vor Gericht als erfolgreich erwiesen, dürften nun gleich vier Verdächtige für die Tat belangt werden. Im Vorfeld hatte es bereits zwei Geständnisse gegeben, bei denen zwei weitere Personen erheblich belastet wurden.

Der Versicherungsbetrug in Gießen ereignete sich in der Licher Str., wo eine Shisha-Bar abbrannte. Davor kam es zu einer Explosion, die jedoch absichtlich herbeigeführt wurde. Der Barbetrieb erwies sich als nicht erfolgreich, weshalb durch einen Versicherungsbetrug Geld herbeigeschafft werden sollte. Wenngleich die Tat bereits mehrere Monate her ist, wurde erst vor wenigen Tagen ein vierter Tatverdächtiger im baden-württembergischen Öhringen festgenommen. Der 19-jährige Mann legte ein umfassendes Geständnis ab und sorgte somit dafür, dass auch die übrigen offenen Punkte mehr und mehr geklärt werden konnten.

Die Ermittler nutzten für die Festnahme unter anderem eine DNA-Spur und das Geständnis eines seiner Komplizen. Dieser gilt als einer der engsten Freunde des 19-Jährigen und stammt aus demselben Ort. Der 22-jährige Mann konnte bislang nicht vernommen werden, da er mit schweren Brandverletzungen im Koma lag. Mittlerweile ist dessen Gesundheitszustand jedoch stabil.

Vor Gericht geben zwei Beschuldigte mittlerweile zu, dass es sich bei dem Brand um einen Versicherungsbetrug handelte und das Feuer absichtlich gelegt wurde. Geplant war, dass der Betreiber der Shisha-Bar erheblich von der Versicherungssumme profitieren soll, jedoch auch seine Komplizen einen hohen Betrag abbekommen. Der Barbesitzer war bislang noch nicht mit dem Gesetz in Konflikt getreten, während zwei andere Mittäter bereits wegen Raubes und anderer Vergehen verurteilt worden waren.

Die genauen Rollen und der genaue Tathergang bei dem Versicherungsbetrug wird bislang nicht veröffentlicht. Hintergrund ist hierbei, dass zwei der vier Tatverdächtige noch schweigen und keinerlei Aussagen machten. Fakt ist jedoch auch, dass sich ein Geständnis in aller Regel strafmildernd auswirkt. Darüber hinaus wirkt erschwerend, dass nicht nur wegen Versicherungsbetrug und Brandstiftung, sondern auch wegen versuchten Mordes ermittelt wird. Neben der Shisha-Bar befand sich ein Wohnhaus, das ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Quelle: Gießener Allgemeine

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