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Versicherungsbetrug in Ingelbach: Brandstiftung vor Gericht

Versicherungsbetrug in Ingelbach: Brandstiftung vor Gericht

Vor dem Landgericht Koblenz fand im Juli 2018 ein Prozess gegen einen 36-Jährigen statt. Dem Mann aus dem rheinland-pfälzischen Ingelbach bei Altenkirchen wurde Brandstiftung vorgeworfen. Konkret soll er eine Matratze im Kinderzimmer des gemeinsam bewohnten Einfamilienhauses angezündet haben.

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte sich der Verdacht auf Versicherungsbetrug erhärtet. Der Mann wohnte gemeinsam mit seiner Familie zur Miete in dem Haus und machte durch die Brandstiftung einen Schaden in Höhe von 10.000 Euro geltend. Darüber hinaus wurde durch einen vorgetäuschten Einbruch ein weiterer Versicherungsbetrug versucht.

Im Rahmen des Prozesses wurde nicht nur geprüft, ob sich der Familienvater des Versicherungsbetrugs schuldig gemacht hatte. Ebenfalls sollte im Rahmen eines psychiatrischen Gutachtens die Schuldfähigkeit untersucht und Möglichkeiten einer Unterbringung in einer entsprechenden Anstalt geprüft werden. Der Angeklagte saß in der Zwischenzeit in Untersuchungshaft.

Nicht nur Privatpersonen versuchen sich im Versicherungsbetrug, selbst die Mafia entdeckte Versicherungen als Geldquelle für sich. Kriminelle Banden versuchen immer wieder, die Assekuranz zu prellen. Seit den 80er-Jahren verschafften sich Kriminelle aus den Mafia-Hochburgen in Kalabrien und Sizilien bei Versicherungsgesellschaften erhebliche Geldbeträge durch vorgetäuschte Autodiebstähle, fingierte Verkehrsunfälle oder selbst verursachte Brandschäden, die vom Versicherer reguliert werden sollen. Fingierte Einbrüche, bei denen die Beute zuvor anderswo untergebracht wurde, sind eine Masche, in der Kfz-Versicherung werden Autos als gestohlen gemeldet, die sich bereits im Ausland befinden.

Die Präferenz für den Versicherungsbetrug folgt einer nüchternen Abwägung: Gegenüber dem Banküberfall ist der Betrug weniger riskant, die Strafen sind vergleichsweise mild. Bei relativ geringem Risiko sollen hohe Gewinne erwirtschaftet werden. Den Betrug zu belegen fällt in der Praxis sehr schwer. Durch Versicherungsbetrug entsteht deutschen Versicherern jährlich ein Schaden von etwa 5 Milliarden Euro, meist durch unscheinbare Betrügereien, die Taten organisierter Verbrecher sind zwar wenige, sie fallen aber ins Gewicht.

Eine Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt auf, dass bei rund neun Prozent der gemeldeten Schäden in der Kraftfahrt-, Haftpflicht- und Sachversicherung Fragen auftauchen. Bei „Dubiosschäden“ passen Beschreibungen nicht zum Schaden, Versicherer prüfen hier eingehend auf Versicherungsbetrug. Wird Betrug nachgewiesen, muss der Versicherer den Schaden nicht zahlen und er kann den Vertrag kündigen. Den Betrügern drohen Geldstrafen oder sogar Gefängnis.

Die Mitarbeiter der A.M.G. DETEKTIV AG verfolgen Versicherungsbetrug für Haftpflichtversicherungen, wenn Versicherungsnehmer durch vorsätzlich herbeigeführte Schäden oder die Umwandlung von Eigen- in Fremdschäden Versicherungsleistungen zu erschwindeln versuchen. Unser Ziel ist die rechtssichere Beweisführung, die vor Gericht standhält.

Kompetent begegnet die A.M.G. Detektiv AG jeder Form von Versicherungsbetrug und arbeitet europaweit versiert mit einem erfahrenen Netzwerk aus Rechtsanwälten, Ermittlern und ehemaligen Kriminalisten zusammen. Unsere Wirtschaftsdetektive sind bei Bedarf in mobilen Observationsteams auf der Suche nach Beweisen. Eine einzige E-Mail kann einen Betrüger überführen. Unseren Mandanten kommt hier unsere langjährige Erfahrung als Detektei zugute.

Die Kosten für einen Detektiveinsatz lassen sich laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs BGH in die Prozesskosten einbringen, die die unterlegene Partei zu zahlen hat.

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