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Versicherungsbetrug in Leipzig: schwere Vorwürfe

Versicherungsbetrug in Leipzig: schwere Vorwürfe

In Leipzig hat sich ein besonders schwerer Fall von Versicherungsbetrug ereignet. Offensichtlich hat der Mieter einer Wohnung vorsätzlich einen Brand gelegt, um hierdurch Geld von seiner Hausratversicherung zu erschleichen. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde nun Anklage wegen versuchten Mordes erhoben, da gleich vier Menschen teilweise schwere Verletzungen erlitten hatten.

Die Ermittler fanden in Leipzig Meusdorf ein regelrechtes Bild der Verwüstung vor. Sowohl die Wohnung als auch der Balkon waren vollständig ausgebrannt und die Fensterrahmen aus der Verankerung gesprengt. Manche Teile der Einrichtung waren bis zu 100 Meter weit geflogen und landeten zum Teil sogar auf einem dem Haus zugehörigen Spielplatz.

Zunächst konnten die Ermittler nicht herausfinden, was zu der heftigen Explosion geführt hatte. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass vor allem Brandbeschleuniger beteiligt waren, durch die insgesamt 15 Wohnungen in dem Haus unbewohnbar wurden. Der Sachschaden durch den versuchten Versicherungsbetrug beläuft sich auf mehr als eine Million Euro.

Die Staatsanwalt sieht den 29-jährigen Bewohner der Wohnung als Verantwortlichen und legt diesem unter anderem versuchten Mord, besonders schwere Brandstiftung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie versuchten Betrug zur Last. Das Motiv für diese gravierenden Straftaten war offensichtlich nichts anderes als Geldgier.

Dabei nahm der Angeklagte auch in Kauf, dass andere Menschen durch Explosion und Brand geschädigt wurden, wodurch auch Heimtücke gegeben ist. Seitens des Angeklagten wurden keinerlei Einlassungen zu dem Fall gemacht. Sollten sich die Vorwürfe jedoch beweisen lassen, so könnte am Ende sogar eine lebenslange Haftstrafe stehen. Ursächlich hierfür ist natürlich nicht allein der Versicherungsbetrug, sondern die Art und Weise, auf die dieser versucht wurde.

Unter zivilrechtlichen Aspekten dürften zudem Forderungen in Millionenhöhe auf den Mann zukommen. Schließlich war er allein für die Schäden am Haus verantwortlich und hat zudem dafür gesorgt, dass auch seine Mitmieter erhebliche Nachteile erleiden musste. Ein Versicherungsbetrug, der in einer so drastischen Form selten vorkommt.

Die Strafe

Das Urteil für den Brandstifter: Dreizehn Jahre Haft wegen schwerer Brandstiftung, fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Körperverletzung, Sachbeschädigung und versuchten Betrugs. Die Spurenlage war eindeutig, der Angeklagte legte ein Geständnis ab. Von der erhofften Versicherungssumme sah Denis S. nichts. Das Gericht verneinte den Mordversuch, das Strafmaß war aber doppelt so hoch wie beantragt. Laut Strafgesetzbuch kann der Rest einer Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn zwei Drittel verbüßt wurden. Denis S. wäre in neun Jahren frei.

Quelle: Versicherungsbote
 

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