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Versicherungsbetrug: KfZ-Versicherer melden Dubiosschäden

Versicherungsbetrug ist nachwievor ein Delikt, das großen Schaden anrichtet. Besonders brisant sind die Fälle, in denen Fahrzeuge involviert sind. Der Gesamtverbands der Versicherer (GDV) hat nun eine so genannte „Sonderauswertung“ angestellt und vermeldet rund sieben Prozent der gemeldeten Schäden als „dubios“. Dieser Begriff wird in der Versicherungsbranche immer dann verwendet, wenn die Schadensmeldungen nicht plausibel erscheinen. Beispiele sind Schadensbilder, die nicht mit dem geschilderten Unfallhergang übereinstimmen. Hinzu kommen Fälle, in denen die Angaben durch die Versicherten widersprüchlich sind. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass es sich nicht immer zwingend um Versicherungsbetrug handelt, geschweige denn, dass ein solcher immer nachgewiesen werden kann.

Wirft man einen Blick auf andere Versicherungssparten, so ist die Anzahl der als dubios geltenden Meldungen eher gering. Vor allem im Bereich der Haftpflichtversicherungen liegt die Quote vermeintlichen Versicherungsbetrugs deutlich höher und landet bei 16 Prozent. Seitens des GDV geht man davon aus, dass jeder zehnte Schadensfall in der Kfz-, Haftpflicht- und Sachversicherung fingiert ist und als Versicherungsbetrug gilt. In Zahlen ausgedrückt, belaufen sich die Schäden Jahr für Jahr auf bis zu fünf Milliarden Euro.

Versicherungsbetrug lässt sich allerdings in der heutigen Zeit immer besser entdecken. Die meisten Versicherer setzen in ihrer Arbeit auf Privatermittler und gehen nahezu jeder Schadensmeldung nach. Mit anderen Worten werden die Autounfälle genau überprüft und im Zweifel in eigens zu diesem Zweck betriebenen Laboren nachgestellt.

Gelingt dabei der Nachweis auf Versicherungsbetrug, so drohen den Tätern mindestens Geldstrafen und teilweise sogar Haftstrafen. Im Straßenverkehr werden entsprechende Höchststrafen vor allem dann verhängt, wenn es sich um einen inszenierten Autounfall handelt, in dem so genannte „Autobumser“ am Werk waren. Hiermit sind erhebliche Gefährdungen für Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer verbunden, weswegen dier Ermittlungen mit besonderer Energie geführt werden.

Hilfreich sind zudem zentrale Dateien, die von den einzelnen Versicherungsunternehmen genutzt werden und in denen Schadensfälle der Vergangenheit dokumentiert werden. So lassen sich Geschichten rekonstruieren und auch noch im Nachhinein ungewöhnliche Häufungen von Schadensmeldungen aufdecken.

Quelle: Motorzeitung.de

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