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Videoüberwachung in Essen: Ermittlungen deutlich erleichtert

Videoüberwachung in Essen: Ermittlungen deutlich erleichtert

Aktive Drogenszene wurde zurückgedrängt 

Seit 2017 existiert eine Videoüberwachung in Essen, genauer gesagt: am Rheinischen Platz. Die Verantwortlichen hatten im Jahr danach ein Fazit gezogen und kamen zu dem Ergebnis, dass die Ermittlungen durch die Kameras deutlich erleichtert wurden. So stellte sich im Vorfeld im Essener Polizeipräsidium die Frage, ob die Videoüberwachung weitergeführt wird oder die Kameras wieder deinstalliert werden. Aufgrund des enormen Erfolgs steht jedoch fest, dass die Kameras dort bleiben werden.

Der zuständige Direktionsleiter für Gefahrenabwehr sprach in einer Pressekonferenz über die zuvor sehr aktive Drogenszene rund um den U-Bahnhof am Rheinischen Platz. Diese wurde nach und nach zurückgedrängt und Delikte aufgeklärt. Insgesamt schlugen 333 Einsätze zu Buche, von denen 108 allein durch die Videoüberwachung in Essen erkannt und erfolgreich durchgeführt werden konnten.

In der Großstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Düsseldorf sind zudem Delikte wie Diebstahl rückläufig, was am Rheinischen Platz ebenfalls auf die Installation der Videoüberwachung zurückzuführen ist. In diesem Kontext wurde sogar von einer Quote von 50 Prozent gesprochen, was einen beachtlichen Wert darstellt. Die Rauschgiftdelikte nahmen hingegen immerhin um 21 Prozent ab, was ebenfalls als Erfolg zu werten ist.

Neben der Erleichterung von Ermittlungen leistet die Videoüberwachung auch hinsichtlich der Gefahrenprävention wertvolle Dienste. Bei einigen medizinischen Notfällen konnten die beobachtenden Beamten schnell eingreifen oder einen Notarzt verständigen. Des Weiteren konnten durch die Kameras mehrere vermisste Kinder gefunden und ihren Eltern übergeben werden.

Fest steht zudem, dass die Videoüberwachung zu einem größeren Gefühl der Sicherheit beiträgt und in Zukunft ausgeweitet werden soll. Der nächste Brennpunkt befindet sich in Altendorf und könnte bald ebenfalls durch Kameras ins Visier genommen werden. Seitens der Landesregierung wurden hierfür bereits Gelder bewilligt, doch fehlt es den Ermittlern in Essen derzeit noch an Personal. Das Problem besteht darin, dass sich Bilder zwar aufzeichnen, aber leider nicht flächendeckend auswerten lassen.

Im Dezember 2020 hatte eine 16-Jährige am Essener Hauptbahnhof einen Obdachlosen misshandelt. Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden deshalb zur S-Bahn 1 gerufen. Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera sahen die Bundespolizisten später, wie der behinderte Mann sich im Bereich des Westtunnels zum Schlafen hingelegt hatte. Seinen Rollstuhl hatte er neben sich gestellt. Nachdem er eingeschlafen war, begaben sich zwei Mädchen zu ihm, eins trat ihn insgesamt 16 Mal gegen Körper und Kopf. Dann verließen die Mädchen den Tatort. Der 48-Jährige schleppte sich in seinen Rollstuhl und begab sich zur S-Bahn, wo die Bahnmitarbeiter ihn entdeckten. Gegen die Teenager wurde aufgrund der Videoaufnahmen ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. 

Quelle: Der Westen
 

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