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Videoüberwachung in Fulda: Innenstadt im Visier

Videoüberwachung in Fulda: Innenstadt im Visier

Mehr Videoüberwachung im hessischen Fulda konnte rechtzeitig vor Beginn des diesjährigen Weihnachtsmarkts 2017 erreicht werden. Im Fokus der Ermittler standen vor allem der zentrale Universitäts- sowie der Borgiasplatz. Die Einweihung der neuen Videoüberwachung erfolgte durch Fuldas Bürgermeister Dag Wehner gemeinsam mit Osthessens Polizeipräsident Günther Voß sowie Thomas Flügel vom Ordnungsamt.

Im Rahmen einer Pressemitteilung wurde ausdrücklich die Bedeutung einer Videoüberwachung für Fulda unterstrichen. Die Kameras gelten als integraler Bestandteil einer ausgefeilten und funktionierenden Sicherheitsarchitektur und tragen den in der Vergangenheit gemachten positiven Erfahrungen Rechnung. Tatsache ist, dass in Fulda bereits am Bahnhofsvorplatz und dem Heertor eine Videoüberwachung existiert und für deutlich mehr Sicherheit in der Innenstadt sorgt. Statistiken unterstreichen den Erfolg der aufgestellten Kameras und geben entsprechend Anlass zur Ausweitung der Videoüberwachung. Es ist dabei sowohl eine präventive Wirkung gegenüber möglichen Straftätern als auch eine Unterstützung bei Ermittlungen erkennbar.

Im Bereich Universitätsplatz und Borgiasplatz verstärken drei Kameras das Gefühl der Sicherheit. Die Bilder werden in der Stadtwache umfangreich ausgewertet und auch das Polizeipräsidium ist jederzeit in der Lage, Einsicht in die gemachten Aufnahmen zu nehmen. Selbstverständlich wird in diesem Kontext auch den Erfordernissen des Datenschutzes Rechnung getragen. Gut erkennbare Schilder weisen explizit auf das Vorhandensein der Videoüberwachung hin und sorgen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger entsprechend reagieren können.

Die neue Videoüberwachung in Fulda wurde vom Bundesland Hessen und der dortigen Regierung finanziell umfassend unterstützt. Der hessische Innenminister Peter Beuth stellte bereits im Sommer des Jahres 2017 eine Summe in Höhe von 43.561 Euro für die Installation der Kameras zur Verfügung. Von Seiten des Ministeriums hieß es, dass die Videoüberwachung objektiv mehr Sicherheit an Schwerpunkten der Kriminalität gewährleistet. Hinzu kommt, dass auch die Bürgerinnen und Bürger ein größeres Gefühl der Sicherheit haben und Straftaten im Nachhinein besser aufgeklärt werden.

Im Oktober 2019 berichtete die Tageszeitung Osthessen News über die Fortschritte, die mittels Videoüberwachung über die vergangenen zwei Jahre erreicht werden konnten. Dank modernster digitaler Technik wurden an drei Standorten in der Fuldaer Innenstadt kriminelle Brennpunkte unter Kontrolle gebracht. Am Bahnhofsvorplatz reduzierte sich die Anzahl der Strafdelikte von 250 auf 29 Taten im letzten Jahr, mehrere Fälle konnten durch Videoüberwachung aufgeklärt werden. Am Heertorplatz wurden die Täter nach einem Raub mit gefährlicher Körperverletzung im Schlosspark ermittelt. Ein versuchter Taschendiebstahl wurde durch das Monitoring verhindert.

In Frankfurt oder Gießen werden auch die Bahnhöfe bereits videoüberwacht. Im großen Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe sollen die Geräte ab 2021 im Einsatz sein. Der Bahnhof in Fulda ist aktuell noch nicht in die städtische Videoüberwachung eingebunden.

Die Auswertung von Videoüberwachung überführt Täter nach Taschendiebstählen oder Körperverletzungen. Wichtig ist, dass sich Opfer und Zeugen umgehend melden. Dann kann die Polizei innerhalb der gesetzlichen Speicherfrist die Fahndung einleiten. Meist werden die Aufnahmen nach 72 Stunden gelöscht.

Dem Hessischen Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (HSOG) und dem Hessischen Datenschutzgesetz (HDSG) nach, dürfen Videokameras nicht in private Räume zoomen. Die Aufnahmen sind vor der Löschung nur 20 Tage lang gespeichert, außer sie dienen als Beweismittel. Überwachte Bereiche sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet.

Quelle: Fuldaer Zeitung

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