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Videoüberwachung in Ingolstadt: breite Zustimmung

Videoüberwachung in Ingolstadt: breite Zustimmung

Konsum von Spirituosen am Viktualienmarkt verboten

Die neue Videoüberwachung in Ingolstadt befindet sich seit Anfang Februar auf dem dortigen Viktualienmarkt. Von Seiten der Bevölkerung erntet die Maßnahme für mehr Sicherheit in der Innenstadt breite Zustimmung. Einer der Gründe hierfür dürfte die Art und Weise sein, in der die Videoüberwachung genutzt wird.

So wird der Viktualienmarkt in Ingolstadt in aller Regel nur zwischen 18 und drei Uhr morgens mit der Videoüberwachung gesichert. Es ist der Polizei jedoch auch zu anderen Tageszeiten jederzeit möglich, sich einzuschalten und das Geschehen ins Visier zu nehmen. Dies ist unter anderem dann gefragt, wenn eine Schlägerei oder eine andere Straftat gemeldet wird. Schlägereien ereignen sich in erster Linie im Sommer, wenn in Ingolstadt jede Menge Alkohol in der Innenstadt getrunken wird.

Aus diesem Grund hat die stadteigene Betreibergesellschaft des Viktualienmarkts nun reagiert und zunächst einmal den Konsum von Spirituosen sowie mitgebrachter Speisen eingeschränkt bzw. verboten. Darüber hinaus erhalten Gäste, die sich nicht an die „Spielregeln“ halten möchten, schneller einen Platzverweis.

Seit Februar existiert nun eine Videoüberwachung, die mit drei Kameras umgesetzt wird. Die einzelnen Kameras befinden sich direkt am Viktualienmarkt bzw. am Theatervorplatz, in der Schutterstraße und an der Ecke des Neuen Rathauses. Zugriff auf die Bilder hat lediglich die Polizei Ingolstadt und auch ein Aufschalten auf die Bilder kommt nur dann in Frage, wenn ein konkreter Anlass vorliegt.

Bei der neuen Videoüberwachung handelt es sich keineswegs um das einzige System dieser Art. Bereits in der Vergangenheit war es der Polizei immer wieder gelungen, Straftaten durch Kameras aufzuklären, was nach Angaben der Ermittler allein 2017 in 25 Fällen gelang.

Seitens der Gäste des Viktualienmarktes wurde nur wenig Kritik an der Videoüberwachung deutlich. Die meisten Menschen begrüßen das damit verbundene Gefühl von mehr Sicherheit und das Ausbleiben von Randale, die zuvor des öfteren auf der Tagesordnung stand. Man darf nun gespannt sein, ob sich die Kameras auch im Sommer bewähren.

Im März 2020 machten sich die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch auf dem Viktualienmarkt bemerkbar. Es galten eingeschränkte Öffnungszeiten von 6 Uhr morgens bis 15 Uhr nachmittags, auf dem Markt gekauftes Essen konnte nur noch im Stehen eingenommen oder mitgenommen werden. Fast alle Buden tragen aufgrund neuer Vorschriften mittlerweile einen Edelstahlkamin auf dem Dach. Zur Attraktivität des Viktualienmarkts sollen neue Sitzgarnituren, Videoüberwachungskameras und die Einfriedung mit Blumenarrangements geplant.

Quelle: Donaukurier
 

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.