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Videoüberwachung in Kassel wird auf 2020 verschoben

Videoüberwachung in Kassel wird auf 2020 verschoben

Die Videoüberwachung in der Innenstadt von Kassel galt bereits als beschlossene Maßnahme. Nun muss die Fußgängerzone in der belebten Königstraße noch bis 2020 auf neue Kameras warten. Grund sind die derzeitigen Umbauarbeiten, deren Ende erst noch abgewartet werden soll. Im November des vergangenen Jahres war seitens des Oberbürgermeisters angekündigt worden, es würden „demnächst“ neue Maßnahmen zur Videoüberwachung in Kassel ergriffen. Das Problem besteht jedoch darin, dass die relevanten Faktoren wie die Ausleuchtung oder auch die Blickwinkel in der aktuellen Situation noch nicht feststehen. Mit anderen Worten wäre eine Installation zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend.

Der Umbau der Königstraße soll im Herbst 2019 beendet sein. Bis zu diesem Zeitpunkt soll die bestehende Videoüberwachung in Kassel sowohl bei der Hardware als auch im Bereich der verwendeten Software erneuert und optimiert worden sein. Des Weiteren planen die Ermittler eine deutliche Ausweitung und suchen in diesem Kontext nach neuen Standorten.

Trotz der Verzögerung bleibt die Zielsetzung einer erweiterten Videoüberwachung bestehen. Zu diesem Zweck werden bereits jetzt Leerrohre im Bereich der Oberen Königstraße verlegt, in der zu einem späteren Zeitpunkt die Verkabelung Platz finden soll. Der Vorteil besteht darin, dass die neuen Kameras ohne erneute Tiefbauarbeiten installiert werden können.

Aktuell befinden sich drei Videokameras im Bereich der Unteren Königstraße. Die Videoüberwachung nimmt dabei sowohl die Kreuzung am Stern als auch den Straßenbereich ins Visier. Das Geld für die nun bevorstehende Erweiterung ist bereits seit 2017 im Haushalt vorhanden und wird stets ins neue Jahr mitgenommen.

Seitens der SPD sowie der Grünen wird vor der Installation die Präsentation eines Sicherheitskonzepts gefordert, das offensichtlich ebenfalls in Arbeit ist. Seitens der Ermittler der Polizei wurde schon „grünes Licht“ erteilt und die neue Videoüberwachung als sinnvoll erachtet. Selbiges sagt auch der Deutsche Städtetag in seinem Ende 2017 veröffentlichten Positionspapier für „Sicherheit und Ordnung in der Stadt“. Vor allem an Schwerpunkten der Kriminalität soll verstärkt auf moderne Technik zurück gegriffen werden.

Quelle: HNA
 

Disclaimer: Die dargestellten Fälle wurden zum Schutz der Mandanten anonymisiert bzw. pseudonymisiert.