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Warendorf: umfassende Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

Warendorf: umfassende Ermittlungen gegen Schwarzarbeit

In Warendorf unweit von Münster in Westfalen existiert eine eigene Einheit für Ermittlungen gegen Schwarzarbeit. Die Besonderheit besteht darin, dass diese nicht etwa bei Polizei oder Zoll angesiedelt ist (wo vermutlich entsprechende Pendants existieren), sondern bei der Kreishandwerkerschaft. In Steinfurt-Warendorf sind es zwei Mitarbeiter, deren einzige Aufgabe im Vorgehen gegen Schwarzarbeit und damit im Schutz der einheimischen Handwerksbetriebe besteht.

Hintergrund sind die immensen Schäden, die durch die Schattenwirtschaft verursacht werden. Bundesweit wird von rund 330 Milliarden Euro im Jahr ausgegangen, was einem Anteil von rund zehn Prozent am BIP (Brutto-Inlandsprodukt) entspricht. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2016, dürften sich jedoch auch in diesem Jahr bestätigen.

Im Kreis Warendorf scheinen die Ermittler jedoch dafür gesorgt zu haben, dass die Schwarzarbeit in der letzten Zeit zurückgegangen ist. Ein weiterer Grund könnte jedoch auch in der anhaltend guten Konjunktur liegen und damit, dass sowohl die KfZ-Betriebe als auch Friseure, Dachdecker sowie Maler und Lackierer bestens ausgelastet sind. Schwarzarbeit kommt meist „nach Feierabend“ vor und wird nicht direkt von den angemeldeten Handwerksbetrieben, sondern vielfach von deren Mitarbeitern in Eigenregie ausgeführt. Haben diese jedoch im Sinne des Wortes „alle Hände voll zu tun“, so bleibt keine Zeit mehr für eine unerlaubte Nebentätigkeit.

Die Ermittlungen gegen Schwarzarbeit leben vor allem von anonymen oder auch offenen Hinweisen. Interessanterweise sind es dabei vor allem geschiedene Ehefrauen, die ihre Ex-Partner anzeigen. Darüber hinaus geben auch die Handwerksbetriebe entsprechende Hinweise, was naturgemäß auch dem Schutz vor unlauterer Konkurrenz dient. Im vergangenen Jahr gingen in Warendorf und Steinfurt rund 50 Fälle von Schwarzarbeit ein und wurden umfassend ermittelt.

Sobald sich ein Verdacht bestätigt, werden seitens der Kreishandwerkerschaft das Kreisordnungsamt sowie Zoll- und Finanzamt eingeschaltet. In manchen Fällen handelt es sich zudem um Betrug, da neben der Schwarzarbeit auch noch staatliche Transferleistungen wie Arbeitslosengeld oder Hartz IV bezogen wird.

Wenn Sie einen Fall von vermuteter Schwarzarbeit untersuchen lassen möchten, dann ist die A.M.G. DETEKTIV AG Ihr kompetenter Ansprechpartner. Lassen Sie sich von unserem Team beraten – telefonisch oder persönlich in einem unserer 18 Büros in Deutschland.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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